Vilshofen / Donau

Vilshofen an der Donau

Noch heute ist die über 1200jährige Geschichte der Stadt Vilshofen an der Donau an vielen Stellen spürbar. Der historische Stadtplatz mit dem Stadtturm, dem Wahrzeichen der Stadt, sowie der Stadtpfarrkirche St. Johannes, die kleinen, schön restaurierten Gassen, welche die Altstadt mit der Donau verbinden, oder die zahlreichen Denkmäler, wie die Maria-Hilf-Kirche, ein spätbarocker Bau in Form eines griechischen Kreuzes, bezeugen eine spannende Vergangenheit.

Machen Sie sich auf zu einem Rundgang durch die historische Altstadt und erkunden Sie die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten der „Kleinen Dreiflüssestadt“.

Stadtplatz Vilshofen

So wie man den Stadtplatz in Vilshofen heute vorfindet, sah er schon vor 200 Jahren aus. Nach dem damaligen Stadtbrand ließ Kurfürst Karl Theodor den bekannten Baumeister Franz Anton Glonner aus Burghausen nach Vilshofen kommen, um die Stadt wieder aufzubauen. Das Rathaus ist eines der ältesten Gebäude auf dem Stadtplatz und war ehemals ein Gasthaus. 2004 richtete die Stadtverwaltung in dem unter Denkmalschutz stehende Gebäude das Rathaus ein.

Stadtturm Vilshofen

Die erste Erwähnung des Stadtturmes in 1319 war gut 100 Jahre nach der eigentlichen Stadterhebung. 2001 erfolgte eine grundlegende Sanierung des Stadtturmes. Nur die 235 Jahre alte morsche Holztreppe wurde ausgewechselt, ansonsten konnten die originalen Holzböden alle komplett erhalten werden.

Abtei Schweikelberg

Das Benediktinerkloster Schweikelberg thront wie eine Burg über der Stadt Vilshofen. Im Jahr 1804 kauften die Benediktiner das Schweikelgut über der Altstadt auf.  Schweiklberg wurde von den Nazis der Reihe nach als Schulungslager des Bundes Deutscher Mädchen, als Heimschule mit Internat für Töchter von Kriegsteilnehmern, als Reichsschule für Südtiroler und 1943 als Reichskommissariat für die Festigung deutschen Volkstums eingerichtet. Im Mai 1945 kehrte der 1941 zum Abt gewählte Pater Willibald Markgraf in seine Abtei zurück und begann mit der Wiedererrichtung des Klosterlebens.

Rundkirche Hausbach

Der Baustil der Kirche ist im bayerischen Donauraum einmalig. Der Ursprung der Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Der Umbau erfolgte 1333. Das Gotteshaus ist nach der heiligen Magdalena geweiht, die auf dem Hochaltarbild als Büßerin dargestellt wird.